
In Japan können Namensstempel
(Siegel) anstelle von Unterschriften verwendet
werden.
5-1 Was ist ein Namensstempel?
Es gibt zwei Sorten
von Namensstempeln: Den „privaten Stempel“
(mitome in) nutzt man oft im Alltagsleben;
mit einem „amtlich registrierten Stempel“ (jitsu
in) werden wichtige Dokumente abgestempelt.
Beide lässt man beim Siegelschneider (hankôyasan)
anfertigen, mit variierenden Preisen entsprechend
der Qualität des Materials.
1. Privater Stempel
(mitome in)
 Um
auf einem Dokument seine Identität nachzuweisen,
etwa auf Anträgen an eine Behörde oder beim
Empfang eines Paketes, benutzt man in Japan
generell einen kleinen Namensstempel anstelle
einer Unterschrift. Es gibt keine konkreten
Bestimmungen hierzu, aber der private Stempel,
der zu einer Bankkontoeröffnung benutzt wurde,
sollte sorgfältig aufbewahrt werden, da er
zum Geldabheben und zur Kontoschließung benötigt
wird.
2. Amtlich registrierter
Stempel (jitsu in)
Mit einem amtlich registrierten
Stempel werden wichtige öffentliche Dokumente
abgestempelt. Die Namensstempel-Registrierung
erfolgt an der Bezirksbehörde (yakusho)
Ihres Wohnorts.
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