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Notwendigen Informationen 
zum Aufenthalt in Japan
Einleitung Redakteure
DEO03-5

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Wichtige Dienstleistungen im Alltagsleben
In Japan gibt es diverse öffentliche Verkehrsmittel wie Zug, Bus, Taxi usw. Die Art und Weise des Ticketkaufs, des Ein- und Aussteigens usw. unterscheidet sich in vielen Gegenden. Sie sollten die Nutzungsweise von öffentlichen Verkehrsmitteln in Ihrem Wohnbereich gut kennen, um Verwirrungen zu vorzubeugen.
3-5 Schienenverkehr (Zug)
(1) Arten von Schienenverkehr
Neben den Linien der Japanese Railway AG (JR) gibt es Bahnlinien von Präfekturen und Städten sowie Privatlinien von privaten Schienenverkehrsbetrieben. Weitere Arten von Schienenverkehr sind z.B. U-Bahn, Monorail, Straßenbahn usw.
Die Bezeichnung der unterschiedlichen Züge richtet sich nach Geschwindigkeit und Anzahl an Haltebahnhöfen. Beginnend mit dem schnellsten Zug ist die Reihenfolge Shinkansen (entspricht ICE), Tokkyû (Sonderexpress), Kyûkô (Express), Kaisoku (Schnellzug) und Futsû (Lokalzug). Da nur der Lokalzug an jedem Bahnhof hält, vergewissern Sie sich vor Einstieg, ob der jeweilige Zug am gewünschten Zielbahnhof auch hält, und machen Sie sich gut mit diesem System vertraut.
* Je nach Gegend und Verkehrsunternehmen gibt es auch weitere Bezeichnungen von Zügen wie Tsûkin kaisoku (Pendler-Express), Kaisoku tokkyû (Schnell-Sonderexpress), Junkyû (Lokalexpress) usw. mit je individuellen Haltebahnhöfen und Geschwindigkeiten.


Beispiel der unterschiedlichen Haltebahnhöfe für die Züge Nozomi, Hikari und Kodama der Tôkai-Linie des Shinkansen (zwischen Tokyo und Shin-Osaka)
新幹線の停車駅
Beispiel für Bezeichnungen entsprechend Anzahl von Haltebahnhöfen von JR-Lokallinien und Privatlinien
列車の呼び方
(2) Nutzen Sie die Streckenübersicht
Streckenübersichten sind über den Fahrkartenverkaufsautomaten angebracht. Beim Ticketkauf geben sie Auskunft über Bahnhofsnamen und Fahrpreise. Bei JR werden Züge in Richtung Tokyo mit nobori, Züge von Tokyo weg mit kudari bezeichnet. Die Richtung der Ringbahn (kanjôsen) ist mit sotomawari (Außenring) und uchimawari (Innenkreis) gekennzeichnet.
(3) Tarife (unchin)
Der Normaltarif einer Zugfahrt ergibt sich entsprechend der Entfernung. Fährt man mit den JR-Zügen Shinkansen, Tokkyû und Kyûkô kommt eine Expressgebühr (tokkyû ryôkin) zum Normaltarif hinzu. Für Bettenwagen ist ein Bettenzuschlag, für Sitzplätze eine Reservierungsgebühr extra zu zahlen.
Kinder vor dem vollendeten 12. Lebensjahr zahlen den halben Fahrpreis. In Begleitung eines Erwachsenen können zwei Kinder unter 6 Jahren kostenlos mitfahren, ab dem dritten Kind ist der halbe Normaltarif zu zahlen.
(4) Kauf von Fahrkarten (kippu)
Fahrkarten können am Fahrkartenautomaten oder am Bahnhofsschalter unter Angabe des Zielbahnhofs gekauft werden. Bevor Sie sich an die Automaten gewöhnt haben, ist es einfacher, am Bahnhofsschalter zu kaufen.
Neben den Normaltickets gibt es diverse Arten von Fahrscheinen.

Dauerkarten (teikiken) Für Schüler und für Erwachsene gibt es Dauerkarten mit Gültigkeit von 1 Monat, 3 Monaten, 6 Monaten, 1 Jahr usw.
Sammelfahrkarte (kaisûken) Ticket für 11 Fahrten zwischen zwei bestimmten Bahnhöfen, gewöhnlich zum Preis von 10 Tickets (eine Fahrt ist umsonst)
Hin- und Rückfahrtticket (ôfuku kippu) Set von Hin- und Rückfahrtticket; gegebenenfalls mit Preisnachlass.
Tagesfahrkarte (ichinichi jôshaken) Dieser Fahrschein berechtigt einen Tag lang zur unbeschränkten Nutzung der jeweiligen Verkehrsmittel innerhalb eines bestimmten Gebiets.
IC-Karte Wiederaufladbare Tickets im Kreditkartenformat; der jeweilige Fahrpreis wird automatisch abgezogen, je nachdem, wieviel man im Voraus auf die Karte eingezahlt hat. Es gibt folgende Karten: Suica (für JR Japan-Ost), TOICA (für JR Tôkai), ICOCA (für JR Japan-West), PASMO (für Hauptrouten von Zug und Bus innerhalb des Großraums Tokyo) usw.
(5) Automatische Ticket Gates
Automatische Ticket Gates sind Fahrkartenkontrolliersysteme an Bahnhöfen. Auf der einen Seite des Automaten führt man das Ticket ein, auf der anderen Seite kommt es wieder heraus. Geben Sie Acht, beim Weitergehen nicht das Ticket stecken zu lassen. Beim Verlassen des Bahnhofs bleibt das Ticket im Automaten.
Wenn es keine automatischen Ticket Gates gibt, lassen Sie den Fahrschein entwerten, bevor Sie die Fahrt antreten.



CLAIR